Hast du gewusst, dass die vierzigtägige Fastenzeit eine doppelte wichtige Aufgabe hat? Einerseits die Buße und andererseits die Tauferinnerung/Taufvorbereitung? Für mich war das neu. 
Der Familienbischof Klaus Küng schreibt im Geistlichen Rundbrief Nr. 1/1998 über die Tauferneuerung und deren Bedeutung. Ich fasse diesen interessanten Rundbrief zusammen:
In unserer heutigen Welt brauchen wir eine Erneuerung. Jede Erneuerung ohne Christus wird sich jedoch als Rohrkrepierer erweisen. Der Tauferneuerung kommt daher eine große Bedeutung zu.
Die vierzigtägige Fastenzeit hat eine doppelte Aufgabe: Buße und Tauferinnerung/Tauferneuerung. In der Fastenzeit sollen die Taufmotive stärker genutzt und betont werden.
Es geht bei der Tauferneuerung nicht um ein bloß äußerliches Wiederholen der Worte (der Formel). Der Taufbund kann, soweit es an Gott liegt, jederzeit wiederhergestellt und belebt werden.
Die Erneuerung der Taufgnade und des Taufversprechens sind grundlegende Vorgänge in unserem christlichen Leben. Wenn wir sie vollziehen und die Gnade hierfür erbitten, erlangen wir Freude. Diese Freude trägt uns inmitten großer Schwierigkeiten trotz all unserer Schwächen. (Anm. der Redaktion: Wow, das probiere ich aus…
)
Quelle: Geistlicher Rundbrief Nr. 1/1998 über die Tauferneuerung
Lg
Willi
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