In der Zeitschrift "Triumph des Herzens" erschien ein fast unglaublicher Bericht. Eine Frau Korsunowa hat eine atemberaubende Situation erlebt. Mitten in der Kirche bei der Taufe trug sich das machtvolle Wirken Gottes zu. Frau Korsunowa hat diese Geschichte persönlich miterlebt und diese für dich und mich aufgeschrieben. Bin gespannt, ob du diese "Geschichte" fassen kannst…
"Es war Sonntag, und ich ging in die orthodoxe Kirche. Viele Leute hatten sich eingefunden, denn an diesem Sonntag sollten mehrere Kinder getauft werden. Die Taufpaten saßen mit den Babys da und warteten geduldig. Alle Kinder verhielten sich ruhig – bis auf ein dreimonatiges Büblein, das ununterbrochen schrie. Die Taufpatin versuchte es zu beruhigen, indem sie, den Kleinen auf den Armen wiegend, in der Kirche auf und ab ging, doch ohne Erfolg. Der Junge schrie weiter, so als habe er starke Bauchschmerzen.
Die ganze Situation war der Frau sehr peinlich, und alle schauten mitleidig auf sie. Doch was konnte man tun? Schließlich kam der Priester und entschied mit dem Einverständnis aller Anwesenden, das schreiende Kind als erstes zu taufen. Bei anderen Taufen hatte ich immer die Erfahrung gemacht, dass sich die Kinder beruhigten, sobald die Zeremonie begann. Nicht aber der Kleine, von dem ich hier erzähle. Er schrie weiter aus vollem Hals.
Es kam der Moment der eigentlichen Taufe durch dreimaliges Eintauchen des Kindes ins Taufwasser. Während des ersten Eintauchens geschah Folgendes: Kaum kam der dreimonatige Junge mit dem Wasser in Berührung, brüllte er mit rauer Bassstimme laut: Ich brenne!, und die schmutzigsten Fluch- und Schimpfworte kamen aus seinem Mund.
Die Umstehenden waren zutiefst entsetzt, doch der Priester, der das Kind fest in seinen Händen hielt, gebot Ruhe und setzte die Taufe fort. Beim zweiten Eintauchen schimpfte und fluchte der Kleine erneut, aber bereits in nicht mehr klar verständlichen Worten. Beim dritten Mal lief ein Beben durch den Körper des Babys, dann verkrampfte es sich und begann wie ein Erstickender zu röcheln.
Schlussendlich erschlaffte das Kind und hing wie leblos in den Händen des Priesters, der es schnell in ein Leinentuch wickelte und hinter die Ikonostase in den Altarraum trug, wie es die orthodoxe Zeremonie bei männlichen Täuflingen vorschreibt. Nach einiger Zeit, als der Priester mit dem Kleinen zurückkam, lag dieser ganz friedlich, halb schlafend in seinen Armen, als sei nichts geschehen.
Kaum hatte die Patin mit dem Neugetauften dir Kirche verlassen, stürmte von allen Seiten die Frage auf den Priester ein: Batjuschka, Väterchen, was war das? Angeborene Besessenheit seufzte dieser und bekreuzigte sich. Gebe Gott, dass jetzt alles gut ist."
Quelle: Triumph des Herzens 16. Jg. / (II) 2008/Nr. 88
Frage an Dich: Kannst du diese "Geschichte" glauben? Hast du vielleicht selbst schon bei einer Taufe etwas "ungewöhnliches" erlebt? Schreibe uns jetzt.
Liebe Grüße
Willi
(C) Taufoase.at


Hallo Zusammen.
Erstmal möchte ich sagen,
ich selbst bin nicht kirchlich geprägt oder getauft,
denn ich sollte frei meinen Weg finden,
meine Überzeugung, ohne Vorurteile und Manipulation.
Meine beiden Kinder habe ich allerdings taufen lassen, (unseren Sohn kürzlich am Pfingstmontag)denn wir leben in einer sehr kirchlich geprägten Gegend bzw. Gemeinde.
Der Titel zum Bericht dieser Dame machte mich neugierig,
ich wüßte gern, Wann und Wo, in welchem Land o. Ort, dieses haarstreubende Ereignis geschehen sein soll.
Ich vermute östlicher Richtung?
Meiner Meinung nach ist der orthodoxe Glaube sehr streng
und auch sogar sehr intollerant gegenüber anderen Glaubensrichtungen, wenn ich mich wage zu sagen,
Tendenz zu fanatischem Glaubensüberzeugungsaufzwingen.
Ist nur mein bisheriger Eindruck und möchte Niemanden beleidigen oder angreifen, wir sind hier schließlich nur nach der Meinung gefragt.
Um auf den Punkt zu kommen:
Ich kann diesem Bericht keinen Glauben abgewinnen!!!
Meine persönliche Überzeugung ist,
daß NIEMAND, keine Menschenseele SCHLECHT GEBOHREN wird.
Es gibt nichts Reineres als ein frisch gebohrenes Menschenkind, was danach dürstet,
geformt und geliebt zu werden.
(auch die Seelen anderer Mitbewohner,
die wir als, uns dem Menschen untergeordnete Lebensformen bezeichnen,
sind ebenso rein und edelmütig)
Soetwas, wie den Teufel, Satan oder Luzifer gibt es nicht als Person.
Es gibt natürlich viel zu viel schlechte und böse Dinge und auch Menschen auf dieser, ach so wunderschönen Erde, die aus unterschiedlichen Beweggründen und menschlichen, natürlichen Characktereigenschaften, wie z.B. Mißgunst, Eifersucht, Egoismus etc. entstehen und sich formen.
Ich denke, Satan etc. ist lediglich für das Böse personifiziert worden,
damit der kleingeistliche Menschenverstand Jemanden dafür verantwortlich machen kann, sogar eigene Schuld, Verantwortung und schlechte Eigenschaften von sich weisen kann.
So auch der Glaube an Gott, als Person.
Denn Verantwortung ist ein großes Wort, und große Bürde. Dazu muß man erst einmal zu sich selbst ehrlich sein, seine Stärken und Schwächen akzeptieren und annehmen, sich selbst lieben, auch den Anderen in gleichem Maße.
Solange jedoch für Dies oder Jenes immer jemand Anderes zuständig sein soll, also bei Bösen – der Teufel
und bei Gutem – der liebe Gott,
wird sich auf dieser Erde nicht viel zum Guten drehen.
Denn wir brauchen nicht warten bis nach dem Tod,
um ins Paradies zu kommen.
Dieser wünderschöne, vielfältige, lebendige Planet
ist das eigentliche Paradies, wir sind schon drin und nehmen es nicht war!
Und wenn wir, die Menschheit als Gesammtes,
nicht endlich mal die Augen aufmachen und sehen wollen,
wird dieses Paradies sich zur “Hölle” wandeln.
Und dafür sind WIR, die Menschheit als Gesammtes und jeder einzelne SELBST VERANTWORTLICH!
NICHT GOTT, NICHT SATAN!
(Der Mensch ist und bleibt eben nur Mensch.)
Sende Allen herzliche Grüße!
Egal ob Bhuddist, Hinduist, Christ, Moslem,
Freigläubige oder Nichtgläubige.
Und wünsche Jedem und auch mir selbst,
ein erfülltes Leben in Harmonie,
Friede, Liebe und Einklang mit sich selbst und dem Universum.
Sabina Stellmacher, am 29.05.2008
@ Sabina
Vielen Dank für Dein langes Kommentar. Wir würden gerne Pater Bernhard deinen Text zeigen und er wird dir eine Antwort schreiben.
Vielleicht liest du dir einmal folgende Artikel durch, was das Taufsakrament für eine kraftvolle Gnade ist…
Es ist unbeschreiblich, was im Himmel und auf Erden passiert, wenn ein Mensch die Hl. Taufe empfangen hat!
Wir wünschen dir alles Liebe!
Angela
http://www.taufoase.de/taufe_infos/baby-taufe-fragen-katholische-taufe-bedeutung/
http://www.taufoase.de/taufe_infos/frage-7-kommen-ungetaufte-nicht-in-den-himmel/
Folgende Impulse zu Ihrer Nachricht:
Die Kirche lehrt, dass der Satan zuerst ein von Gott erschaffener guter Engel war: der Teufel und die anderen Dämonen wurden zwar von Gott ihrer Natur nach gut geschaffen, sie wurden aber selbst durch sich böse. KKK 391
Der Teufel war einst ein guter Engel, ist aber gefallen, weil er sich aus freiem Willen weigerte, Gott und seinem Ratschluss zu dienen. Die Entscheidung gegen Gott ist endgültig. Er versucht die Menschen in seinen Aufstand gegen Gott hineinzuziehen. KKK 414
Auch Jesus wurde vom Satan dreimal versucht (Mt 10,38; Lk 12,50).Jesus hat ihn besiegt durch die Bibelworte.
Die Macht Satans ist jedoch nicht unendlich, er ist bloß ein Geschöpf. Er kann den Aufbau des Reiches Gottes nicht verhindern. Satan ist auf der Welt aus Hass gegen Gott und gegen das Reich Gottes tätig. Sein Tun bringt schlimme geistige, auch physische Schäden über jeden Menschen und jede Gesellschaft. Und doch wird dieses sein Tun durch die göttliche Vorsehung zugelassen, welche die Geschichte des Menschen und der Welt kraftvoll und milde zugleich lenkt. Das Gott das Tun des Teufels zulässt ist ein großes Geheimnis, aber letztlich wissen wir, dass Gott bei denen, die ihn lieben alles zum Guten führt (Röm 8,28). KKK 395
Jesus nennt den Teufel ‘Mörder von Anfang an’ (Joh 8,44).
Jesus ist erschienen als Sohn Gottes, um die Werke des Teufels zu zerstören (1 Joh 3,8). KKK 394
Die personale Existenz des Teufels ist an unzähligen Bibelstellen ersichtlich. Genesis 3,1-11 Außerdem ist die Tradition und Lehre der Kirche hierzu eindeutig, wie an den zitierten Stellen des Katechismus der Katholischen Kirche ersichtlich.
Ihr
Pater Bernhard
Hallo Ihr Lieben,
erstmal möchte ich mich bedanken, für die Antworten.
Ich werde mir das Eine oder Andere zu Gemüte führen, meine Meinung evtl. anpassen.
Aber eine Frage hab ich an die liebe Angela:
woher willst Du wissen, was im Himmel und auf Erden passiert, wenn ein Mensch die hl. Taufe erhält?
Bitte erklär und beschreibe mir das doch mal.
Schönen Abend, Sabina
Liebe Sabina!
Weißt du, Glaube hat nichts mit Wissen zu tun. Glaube ist Glaube und niemand kann dir eine Bestätigung o.ä. geben, “so oder so ist es”. Es liegt an uns Menschen, ob wir das, was GOTT uns in der Hl. Schrift und durch Jesus Christus mitgegeben hat annehmen und daran GLAUBEN.
Es gibt und gab aber Menschen, die ganz intensive Gotteserfahrungen gemacht haben. Die z.B. dem Tod ganz nahe waren bzw. schon klinisch tot waren, oder denen Jesus (z.B. Hl. Sr. Faustina) oder die Mutter Gottes (Sehern von Medjugorje) erschienen ist.
Diese Menschen haben berichtet, was ihnen passiert ist und wie sie Gott/Jesus/Maria erlebt haben. Gott schenkte diesen Menschen Erfahrungen und er sprach zu ihnen, um auch das Erlebte an uns weiterzugeben. Wenn diese Menschen dann ihre Gotteserfahrungen an uns weitergeben, kannst du diese glauben oder eben nicht. Aber es wird sich nie um WISSEN handeln. So eben auch bei mir.
Ich habe das Zeugnis von Fr. Dr. Gloria Polo gelesen (hier der Text zum download – Achtung 15,2 MB: http://www.apostolat.org/gloriapoloCOM/zeugnisdtORGweb.doc und auch die Infowebsite: http://www.gloriapolo.net/) und war sehr berührt.
Es ist ein ganz besonderes Zeugnis. Gott hat sie im Buch des Lebens Dinge sehen lassen, die wir mit unseren irdischen Augen nicht zu sehen vermögen. Und dort habe ich über die Hl. Taufe gelesen, was im Himmel passiert, wenn ein Kind getauft wird bzw. was auch schon bei der Zeugung geschieht. Sie hat es “gesehen”, denn GOTT gewährte ihr Einblicke in manche mystischen Wunder. Und das Bild zur Taufe fand ich so wunderschön und es hat genau mit meinen Gefühl übereingestimmt, das ich in mir drinnen gehabt habe, wenn ich an die Hl. Taufe gedacht habe….
Ich darf Frau Polo zitieren :
“(…) Als sie mich zur Taufe trugen, hätten sie sehen sollen, was das im Himmel für ein Fest war. Ein getauftes Kind ist an der Stirne gezeichnet, eines Tages werden Sie das auch sehen. Das ist das Zeichen der GOTTESkinder (…).
Sie sagt auch noch folgendes, was auch ich für meine Kinder ganz deutlich gespürt habe:
(…) 432) „Und heute hat jede Mutter und jeder Vater dieselbe Verantwortung, wenn er bzw. sie oder beide ihr Kind nicht taufen lassen. Das Sakrament der Taufe ist die „Muttermilch für die Seele“. Oft wird heutzutage gesagt: Ja, das Kind soll selbst entscheiden, wenn es einmal erwachsen ist, ob es getauft werden will oder nicht.
433) Ein Baby nicht zu taufen, ist dasselbe, wie wenn ich ihm keine Nahrung für den Körper geben würde mit dem Argument: „Ja, es soll später selbst einmal entscheiden, was es essen und trinken will!
434) Es ist unsere Verantwortung vor dem HERRGOTT, der Seele des Kindes die richtige Nahrung zugeben. Und ohne Sakramente sind wir selbst eben auch ohne Nahrung für unsere Seele. Und so verhungert die Seele dann einfach.“ (…)
Ja, also daher glaube ich, dass bei der Taufe viel zwischen Himmel und Erde passiert und ich hab es selbst schon bei vielen Taufe erlebt…
Alles Liebe,
Angela